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„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Mk 9,24


Der Ausspruch des Hilfe suchenden Vaters, der seinen kranken Sohn zu Jesus bringt, steht stellvertretend für viele Menschen, die sich an Gott wenden.
Glaube ist das unerschütterliche Vertrauen, dass wir in unserem Gebet Gott „ansprechen“ und er uns „hört“. Glaube ist die tragende Grundstimmung, dass wir unser irdisches Leben unter der gütigen Führung Gottes gestalten. Ein solches „Urvertrauen“ war noch nie einfach zu „erwerben“ und schon gar nicht ein Leben lang „zu besitzen“. Das war offensichtlich schon zu Jesu Zeiten so. Durch die fortschreitende wissenschaftliche und technische Entwicklung der Menschheit ist es nicht einfacher geworden.
Hinzu kommen noch ganz persönliche Erfahrungen im eigenen Leben, die einen zutiefst erschüttern können. Spätestens wenn einem ein Schicksalsschlag den Boden unter den Füssen wegzieht, stimmt wohl jeder Mensch in den Hilferuf des Vaters ein, der nur einen Wunsch kennt: ein gesundes Kind zu haben!
Im tiefsten Sinn ist der Hilferuf des Vaters noch weit mehr, nämlich ein „Grundgebet“ eines jeden gläubigen Menschen. Was bleibt uns angesichts des grössten Geheimnisses unseres Lebens, dem lebendigen Gott, anderes übrig als dieses stammelnde Gebet: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Die Menschheit als Ganzes und jeder einzelne Mensch bleibt ein Leben lang ein „Lernender im Glauben“ – im Angesicht des lebendigen Gottes.
Dieser Grundgedanke wird die Seniorenarbeit prägen in den Seniorenbriefen, den Geburtstagswünschen und den Angeboten des Jahres 2018. Dabei werden wir auch öfters einen Blick über den „katholischen Gartenzaun“ hinaus wagen, auf die Kirchen der reformatorischen Tradition. Sie haben im vergangenen Jahr das Reformationsjubiläum begonnen, das noch weiter andauert. Sie haben durch den Reformationsprozess wesentliche Beiträge geleistet zu unserem lebenslangen Lernen im Glauben.   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Für mich persönlich ist das kurze Gebet in diesem Bild die tiefste Zusammenfassung und Grundlage dieses lebenslangen Lernens im Glauben. Dieses Bild wird uns in verschiedener Form in der einen oder anderen Publikation unserer Pfarreien durch das Jahr begleiten. Das Bild entstand auf einer Herbstwanderung in der Kirche der Propstei Wagenhausen, nahe bei Stein am Rhein. Das Gebet stammt von Marianne Kawohl und wurde unter anderem im MAGNIFACAT, das Stundenbuch, publiziert.
 

 

Seniorenbeauftragter Thomas Keller

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